Forschung in netzfernen Naturschutzgebieten

Forschungsprojekt ICOS Inwire

EFOY Partner: AWILCO ApS

Kunde: In Situ Instrument AB, Lund Universität, Schweden

Brennstoffzelle: EFOY Pro 2400 Duo, Lösung: EFOY ProEnergyBox

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Das Projekt

Umweltmessstation am Naturschutzgebiet Nimtek, Schweden, 65˚59 ‚N, 18˚29‘ E. Stromversorgung für Sensoren, Enteisung, Datenerfassung und Datenkommunikation für 9 Monate von Oktober 2015 bis Juli 2016.

Durchschnittlicher Verbrauch 50 W

Die Herausforderung

Aufgrund des Standorts innerhalb eines Naturschutzgebietes musste die Messstation mit sauberer Energie (ohne toxische Abgase, Verschmutzung oder störende Geräuschemissionen) betrieben werden. Durch die exponierte Lage, weit entfernt von öffentlichen Straßen, konnte die Messstation nicht oft besucht und gewartet werden. Daher war eine zuverlässige, leise und saubere Stromversorgung erforderlich. Bisher wurde versucht die Stromversorgung durch Sonnenkollektoren und Windgeneratoren abzudecken. Allerdings mit erheblichen Leistungseinbrüchen und Datenlücken während der dunklen Nächte des Polarwinters.

Die Lösung:
EFOY ProEnergyBox

Ruhiger, sauberer und zuverlässiger Betrieb zusammen mit Fernwartungs- und Konfigurationsmöglichkeiten war entscheidend für die Wahl der EFOY Pro Brennstoffzellen. Verfügbares Zubehör und Schnittstellen erleichtern die Systemintegration.

mehr zur EFOY ProEnergyBox

“Saubere Stromversorgung”

Das Studium arktischer Treibhausgase wird durch saubere Stromversorgung ermöglicht.

Herr Achim Grelle, In Situ Instrument AB

Wie haben Sie die EFOY Pro in Ihrer Anwendung installiert?

Zwei EFOY Pro Brennstoffzellen sind in einer modifizierten EFOY Pro EnergyBox installiert, welche auf einem 330-LiterEdelstahl-Methanolbehälter montiert ist. Im regulären Betrieb lädt nur eine der Brennstoffzellen, den im Gehäuse integrierten, Akkupack auf. Im Falle des Ausfalls oder der Abschaltung der primären Brennstoffzelle schaltet sich die zweite Brennstoffzelle vollautomatisch ein und setzt den Ladevorgang fort. Die Temperaturverteilung innerhalb der Box, der Kraftstoffstand, die Spannung und der Energiemenge sowie alle EFOY-Statusvariablen werden kontinuierlich von einem Datenzähler überwacht.

Die Kommunikation mit dem Datenzähler und den Brennstoffzellen wird durch ein kabelloses Breitband GSM-Modem und einer Satellitenverbindung erreicht. Die Belüftung der Box erfolgt durch H-förmige „Schornsteine“. So wird auch vermieden, dass bei starken Schneefall und Schneeverwehungen Schnee in die Box eindringt. Die „Schornsteine“ sind sogar mit Schneefallen ausgestattet. Des Weiteren ist ein Ladungsregler für Hybridbetrieb in Kombination mit Solar- und / oder Windenergie ist in der Box integriert. Momentan sind zwei EFOY Pro Brennstoffzellen in Hybridnutzung mit Solar- und Windenergie in Verwendung.

Welchen Nutzen haben Sie durch die EFOY Pro in Ihrer Anwendung?

Zum ersten Mal können wir die Treibhausgase im Ökosystem kontinuierlich auch während der Wintermonate in abgelegenen arktischen Naturschutzgebieten messen. Die wissenschaftlichen Vorteile sind enorm und lassen sich kaum ausdrücken, denn Interaktionen zwischen Ökosystemen und der Atmosphäre sind entscheidend für das Verständnis des Klimawandels.

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